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Ian Rankin hat in einem Interview mit dem Daily Telegraph darüber gesprochen, wie es mit Chief Inspector Rebus nach seinem Rentenantritt weitergehen könnte - "ich wollte die letzten 10 Arbeitstage von John Rebus nicht mit einem Knall enden lassen, und auch kein Ende daraus machen, Rebus arbeitet..." Im neuen Buch: "Exit Music", geht es um Schottlands Zukunft. Ursprünglich spielte die Handlung Weihnachten 2007, da Rankin mit dem Schreiben jedoch vor den Wahlen begonnen hatte verlegte er die Handlung in den November 2006 bei Recherchen in der Bibliothek stieß Rankin dann auf den Fall Litvinenko, ein Fall aus dem echten Leben; der mit der Handlung im Buch korrespondiert jedoch anders endet als die Realität. Denn: "Ein Krimi ist wie ein Puzzle, das am Ende gelöst wird, und dabei etwas über das Puzzle des Lebens offenbart."-"Der traditionelle englischsprachige Kriminalroman ist der Pastorale verwandt, sehr nahe an Shakespeares Pastorale (womit Rankin wohl an" As you like it" bzw. "The winters tale" dort an die 4. Szene des vierten Aktes denkt) "...dort finden sich verkommene und verlorene herum irrende Personen und Charaktere, alles steigert sich ins Chaos um Ende
wieder zur Ordnung zu finden." -"Mich interessiert am Kriminalroman die Möglichkeit über das gegenwärtige städtische Leben, die Probleme, die Rätsel der Realität in allen Nuancen zu schreiben: über Asylsuchende, Drogen, Prostitution, die Ängste und Sorgen der Menschen ebenso wie über politische Seilschaften und Missmanagement..." - Wie es weitergeht mit Rebus weiß Rankin noch nicht nicht hundertprozentig - "... es hängt davon ab, ob ich noch etwas interessantes über Rebus zu sagen habe. - Gibt es Züge dieser Figur, die ich noch ergründen möchte?
In mir hat sich die Überzeugung verfestigt, dass ich vieles über ihn noch nicht weiß." - Sicher wird er weiter schreiben, auch wenn "jedes Buch das man schreibt einen anderen kleinen Makel haben mag."

Biowein-News vom: 12.09.2007

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