Fragen,
Kritik,
Anregungen?

schreiben Sie uns...

Luciano Pavarotti ist tot!
Der bewunderte und einzigartige Sänger verstarb am 06.09.2007 im Alter von
71 Jahren.
Über der Wiener Staatsoper und dem Salzburger Festspielhaus wehen schwarze Trauerfahnen.
Was den Tenor so einzigartig machte schildert Anthony Thommasini in der New York Times. Es war in den alten Zeiten der Metropolitain üblich, dass am Wochenende im Radio, in der Sendung: Texaco Opera Quiz, Aufnahmen mit Sängern ausgestrahlt wurden und Kritiker erraten mussten, wer der Sänger sei. Thommasini erinnert sich - es habe oft belustigende Irrtümer gegeben... - aber einer sei nie verwechselt worden: Luciano Pavarotti!
Zwei Hörprobenausschnitte erinnern an den Maestro:
Schuberts Ave Maria
Aus Turandot, Nessun Dorma
P
avarotti konnte, heute undenkbar, konnte nur schlecht Noten lesen, darin aber einem anderen großen Italiener gleich: Enrico Caruso, den, große Ehre er stimmlich vertrat: Pavarotti sings Caruso . Der King of the high C'S
1972 hatte er als Tonio in Donizettis "Regimentstochter" die legendäre Traumnote in einer einzigen Arie gleich neunmal in die New Yorker Met geschmettert und sich damit selbst zum Ritter der Gesangskunst geadelt, erinnert sich Klaus Umbach im Spiegel.
"Manchmal vergaß ich bei unseren Konzerten mit José Carreras, dass wir vor zahlendem Publikum auftraten, soviel Spaß hatten wir."- so erinnert sich Placido Domingo über seinen Kollegen, von dem er sagte: "ich habe seine göttliche Stimme immer bewundert!" Was also bleibt, Aufnahmen einer einzigartigen Stimme, und die Erinnerung an seinen Humor

José Carreras: „Ich bin stolz darauf, dass ich Pavarottis Kollege und Freund war. Dass dieser Tod nicht unerwartet kam, macht ihn nicht weniger schmerzhaft. Sein Mut und seine Stärke, mit der er seinem schweren Krebsleiden entgegengetreten ist,
hat uns alle tief beeindruckt. Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie und engsten Freunden.“

Biowein-News vom: 07.09.2007

Ihr Konto | Warenkorb | Kasse